Wie überlebe ich mein Kapital? Finanzielle Sicherheit im Rentenalter

Zeit für die Familie, Hobbys, vielleicht die lang ersehnte Weltreise – So stellen sich die Meisten den Ruhestand vor. Damit diese Vorstellung Realität wird, will der dritte Lebensabschnitt gut geplant sein. Eine Frage steht dabei im Zentrum:

Wie finanziere ich mir den Ruhestand?

Die erste Anlaufstelle dürften für Viele die bekannten drei Säulen der Schweizer Altersvorsorge sein: AHV, berufliche und private Vorsorge.

Doch hier häufen sich die Fragezeichen bezüglich der Zukunft:

Aufgrund der Überalterung der Gesellschaft wird die Finanzierung der AHV zunehmend schwieriger – grosse Defizite zeichnen sich ab. Die steigende Lebenserwartung und die niedrigen Zinssätze sind der Hauptgrund dafür, dass die Pensionskassen die Umwandlungssätze kontinuierlich senken. Zudem rechnet das Bundesamt für Statistik (BFS) bis 2045 mit rund einer Million mehr Personen über 65 Jahren in der Schweiz als heute.

Einzahlungen in die private Vorsorge (Säule 3a) sind begrenzt auf aktuell knapp 7’000 Franken pro Jahr für Angestellte mit beruflicher Vorsorge. Bei der Pensionierung muss dieses Kapital bezogen (und versteuert) werden.

Auf der anderen Seite der Gleichung gehen die Ausgaben in die Höhe: Rentner sind mit stetig steigenden Gesundheitskosten und Krankenkassenprämien konfrontiert. Zudem sinken die Steuern in der Pension meistens nicht parallel mit dem Einkommen, da viele berufsbedingte Abzüge wegfallen: Arbeitsweg, Verpflegung, Aus- und Weiterbildungen etc.

Kurz, das Vorsorgesystem der Schweiz hat lange Zeit seinen Zweck erfüllt – Nun besteht die Gefahr, dass es an die Grenzen der Belastbarkeit kommt. Wer für seine Altersvorsorge einzig darauf setzt, geht eine riskante Wette ein, auf deren Ausgang er kaum Einfluss nehmen kann.

Aufgrund der bestehenden Unsicherheiten bezüglich des Rentensystems kann es durchaus sinnvoll sein, die finanzielle Sicherung der Rente in die eigene Hand zu nehmen und sein Kapital selber zu investieren.

Natürlich müssen immer gewisse Diversifikationsaspekte beachtet werden, wenn man Kapital investieren möchte. Grundsätzlich kann man jedoch sagen, dass es Investments gibt, die sich besser zur Finanzierung der Pension eignen als andere.

Wohin also mit dem Geld?

Es gibt zahlreiche Arten, Kapital anzulegen – sogenannte Anlageklassen – und alle haben unterschiedliche Vor- und Nachteile. Dadurch sind einige mehr und andere weniger geeignet, die drei Säulen zu unterstützen und gegebenenfalls zu ersetzen.

Welche Kriterien muss eine Anlageklasse erfüllen, um dafür geeignet zu sein?

Laut BFS haben heute 65-jährige Personen in der Schweiz eine Lebenserwartung von rund 20 Jahren. Das erste Gebot einer Anlagestrategie für die Pension sollte also Langfristigkeit sein. Hand in Hand damit gehen Sicherheit und Wertstabilität. Diese Aspekte sind insbesondere auch dann relevant, wenn es darum geht, Vermögen zu vererben.

Das zweite wichtige Kriterium ist ein regelmässiges Einkommen aus den Kapitalanlagen – Stichwort «rentenähnlicher Charakter». Dadurch wird das Einkommen plan- und budgetierbar.

Welche der gängigsten Anlageklassen – Aktien, Obligationen und Immobilien – erfüllt diese Bedingungen?

Aktien:

Aktien sind eine volatile Anlage. Ihre Kurse können rasch ansteigen – und genau so rasch wieder fallen. Dadurch ist die kurz- bis mittelfristige Rendite, die mit ihnen erzielt werden kann, weniger vorhersehbar. Aktieninvestoren sollten eine gewisse Verlusttoleranz mitbringen.

Auch die Höhe der Dividenden kann schwanken, da sie vom Unternehmensgewinn abhängt. Zudem werden diese teilweise nur einmal pro Jahr ausbezahlt – zahlreiche Unternehmen schütten auch keine Dividenden aus.

Obligationen:

Obligationen teilen zwei wichtige Eigenschaften mit Aktien:

  1. Sie werden ebenfalls an der Börse gehandelt, ihre Kurse unterliegen somit auch gewissen Schwankungen.
  2. Mittels Verzinsung generieren sie ein Einkommen.

Anders als bei Aktien ist die Verzinsung von Obligation fix. Der Investor kann also mit einem planbaren Einkommen aus seinen Obligationen rechnen. Jedoch orientiert sich die Verzinsung von Obligationen unter anderem am Leitzins der Notenbank – im aktuellen Niedrigzinsumfeld liegen die Verzinsungen von Obligationen daher eher niedrig.

Schweizer Immobilien:

Immobilieninvestments – also Allein- oder Miteigentum einer oder mehrerer Liegenschaften – sind in ihrer Natur langfristig. Aufgrund von steuerlichen und rechtlichen Bestimmungen ist es häufig sinnvoller, Immobilien langfristig zu halten und nicht auf (kurzfristige) Preisanstiege zu spekulieren. Der Verkauf eines Mehrfamilienhauses ist mit einigem zeitlichen und finanziellen Aufwand verbunden. Dadurch weist der Immobilienmarkt in den meisten Fällen eine geringe Volatilität auf als etwa der Aktienmarkt.

Wie die meisten Aktien und Obligationen generieren Immobilien ein regelmässiges Einkommen. Je nach Strukturierung des Investments liegt dieses bei Mehrfamilienhäusern in der Regel höher als bei den Wertpapieren und wird häufiger ausbezahlt – monatlich.

Ein Totalverlust des Kapitals ist beim Immobilieninvestment praktisch unmöglich. Mehrfamilienhäuser müssen gegen die meisten Schäden durch Wetter, Feuer etc. versichert sein. Zinsanstiege, die eventuell die Hypothek verteuern, sind absehbar und finden üblicherweise in kleinen Schritten statt.

Es besteht die Möglichkeit einer Nachschusspflicht, etwa wenn unerwartet hohe Renovationskosten anfallen oder der Wert der Liegenschaft unter die Höhe der Hypothek fällt.

Fazit:

Grundsätzlich ist eine entscheidende Grösse in jeder Anlagestrategie, welcher Anlagertyp der Investor ist. Dieser gibt beispielsweise vor, wie viel Risiko man bereit ist einzugehen, um eine gewisse Rendite zu erzielen. Abhängig von diesen Präferenzen passen bestimmte Anlageklassen besser beziehungsweise schlechter in die eigene Anlagestrategie. Unabhängig davon sollte jede Anlagestrategie ein gewisses Mass an Diversifikation aufweisen.

Innerhalb der Anlageklasse der Immobilien war es bis vor Kurzem beinahe unmöglich, mit wenig Kapital überhaupt zu investieren, geschweige denn zu diversifizieren. Dank Crowdhouse haben Sie jetzt die Möglichkeit, bereits ab CHF 100’000.– Ihr Kapital auf bis zu rund 40 Wohnungen zu streuen. Ab ca. CHF 300’000.– ergibt sich bereits eine sinnvolle Diversifikation auf mehrere Lagen und unterschiedliche Gebäudekonzepte.

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Im Zusammenhang mit Immobilienanlagen bestehen diverse Risiken (u.a. Abhängigkeit von konjunkturellen Entwicklungen, Bewertungsrisiko, Marktrisiko bezüglich Mieterträgen, Zinsentwicklung, begrenzte Liquidität im Immobilienmarkt, Risiken im Zusammenhang mit der Erstellung, Instandsetzung- und haltung von Liegenschaften). Eine nicht abschliessende Aufzählung solcher Risiken kann unter https://crowdhouse.ch/de/risikohinweise abgerufen werden. Es wird empfohlen, sich vor jeder Investition in Immobilienanlagen von einem Finanz- und/oder Steuerexperten beraten zu lassen.

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